Ganz unumstritten ist diese Methode naturgemäß nicht. Je nach Position auf dem Kurs können die Bedingungen für die Teilnehmer sehr unterschiedlich sein. Während manche Crews ihre Strecke überwiegend am Wind oder auf der Kreuz zurücklegen müssen, profitieren andere von Raum- oder Vorwindkursen und damit von deutlich günstigeren Verhältnissen.
Bei der diesjährigen Ausgabe lag der Vorteil klar auf Seiten der Starter aus Neusiedl und Weiden. Sie konnten die besseren Windbedingungen für sich nutzen und belegten zahlreiche Spitzenplätze. Entsprechend dominierten die Crews aus dem Norden des Sees die Siegerehrung und nahmen den Großteil der Preise mit nach Hause.
Auch wenn sich viele Teilnehmer eine vollständige Umrundung des Sees gewünscht hätten, bot die Preisverteilung dennoch einen würdigen Abschluss einer wetterbedingt verkürzten, aber dennoch spannenden roundabout 2026.
