Ein kurzes Vergnügen

Die roundabout 2026 begann bei schwachen Windverhältnissen. Nach ca. 100 Minuten setzte endlich der prognostizierte Nordwest wind ein und versprach zunächst eine schnelle Wettfahrt. Doch aufziehende Gewitterzellen und eine Sturmwarnung machten den Hoffnungen der Teilnehmer schon nach kurzer Zeit ein Ende.

Pünktlich um 9:05 Uhr erfolgte der Start zur roundabout 2026. An den meisten Startorten präsentierte sich der Neusiedler See zunächst nahezu windstill. Besonders im Süden des Sees ließ der Wind lange auf sich warten. Die Teilnehmer aus Mörbisch kämpften sich bei beinahe völliger Flaute mühsam in Richtung Bahnmarke Illmitz. Auch die Crews aus Rust hatten mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen.

Etwas besser erging es den Startern aus Breitenbrunn und Neusiedl, die von Beginn an etwas mehr Wind vorfanden und zügig in die Südsee segeln konnten.  Alles deutete darauf hin, dass die Wettfahrt ein rasches Ende finden würde.

Doch während die Boote endlich Fahrt aufnahmen, verdichteten sich am Himmel die Wolken zu markanten Gewitterzellen. Die Wetterlage verschärfte sich zusehends, und die erste Warnung der Landessicherheitszentrale ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst wurde eine Starkwindwarnung ausgegeben, wenig später folgte bereits die Sturmwarnung.

Aus Sicherheitsgründen blieb der Wettfahrtleitung keine andere Wahl: Die roundabout 2026 musste um 11:45 abgebrochen werden. Damit fand die Regatta ein deutlich früheres Ende als erhofft – ein kurzes Vergnügen, das dennoch vielen Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird.